| Gesichter und mehr aus Dahlhausen
Kein Wort! Aber bitte laut und deutlich!
Menschen aus Dahlhausen stellen sich dem beliebten DiDah-Interview. Und antworten der Kamera - mit Mimik und Gestik. Und manchmal auch mit Akrobatik.
PS.: Die Idee mit den Fotointerviews hat unser Redaktionsleiter von seiner Lieblingszeitung, der Süddeutschen, geklaut. Die DiDah-Redaktion hat im Gegenzug nichts dagegen, wenn die Süddeutsche Zeitung ebenfalls ab und an Anleihen bei DiDah macht.
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Kerim-Deniz Bagci
In der Jugendgruppe des Stadtteilzentrums ist Kerim zweifelsohne einer der Bestangezogenen. In edlem Zwirn, mit weißem Hemd und Krawatte sieht er aus, als käme er gerade von einem Vorstellungsgespräch - ein Eindruck, der oft gestimmt hatte. Inzwischen arbeitet Kerim-Deniz Bagci in Düsseldorf bei der Is Bank, der größten türkischen Bank, und er ist begeistert: "Ein tolles Arbeitsklima!" Für ein Interview ohne Worte war er hingegen nicht so leicht zu begeistern, er hätte lieber geredet.
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(v. l. n. r.) Björn, Sascha und Radion
In ihrem letzten Schuljahr bereiten sich Björn, Sascha und Radion in der Schule auf ihren Hauptschulabschluss vor, gleichzeitig absolvieren sie in einem Betrieb ein Praktikum (s. a. „Eine Klasse von ganz besonderer Klasse“ in der Rubrik „Schulen“).
Björn fühlt als Praktikant in dem Heizungs- und Sanitärbetrieb Lindemann sehr wohl, Sascha macht sein Praktikum als Einzelhandelskaufmann bei Edeka und wird später das Geschäft seiner Eltern übernehmen und Radion lernt in der Tankstelle Foltinek die gesamte Bandbreite des Servicedienstes rund um das Auto kennen.
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Nuray Karadayi (20)
Es hat ein wenig Überredungskunst bedurft, Nuray für das Fotointerview zu gewinnen. Aber schließlich ließ sie sich so oft ablichten, dass die DiDah-Redaktion die Qual der Wahl hatte.
Das Stadtzentrum spielte für Nuray schon als Kind eine wichtige Rolle, heute ist sie ein häufiger Gast in der Ifak-Jugendgruppe.
Nuray möchte gerne Friseurin werden.
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Naile Altin (19)
Zum Zeitpunkt des Interviews war Naile im letzten Ausbildungsjahr zur Zahnarzthelferin und stand kurz vor ihrer Abschlussprüfung. Sie wohnt in Bochum-Dahlhausen und kommt regelmäßig ins Stadtteilzentrum zur IFAK-Jugendgruppe.
Inzwischen hat Naile ihre Prüfung bestanden. Die DiDah-Redaktion freut sich mit ihr und sagt: „Herzlichen Glückwunsch, Naile! Das hast du wieder mal toll gemacht.“
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Ataman Cinar (20), Recep Ülkü (20)
Ataman hat das Fachabitur und macht eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker (Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker) in den Internetcafés, die sein Bruder betreibt. Vielleicht will er sich nach einem einjährigen Praktikum seinen größten Berufswunsch erfüllen und sich als Polizist bewerben.
Ataman gibt im Stadtteilzentrum der IFAK Gitarrenunterricht und ist Mitglied der Band „D-TAZ".
Recep wohnt in Dahlhausen und büffelt für das Abitur. Seinem Vater ist er sehr dankbar, dass er ihm und seinen vier Geschwistern diese schulische Bildung ermöglicht hat.
Anders aber als sein Vater, der nach inzwischen 35 Jahren immer noch von einer Rückkehr in die Türkei träumt, steht für Recep fest, dass er in Deutschland, seiner Heimat, bleiben wird.
Wie Ataman ist Recep Gründungsmitglied der Band „D-Taz“. Sein größter Wunsch ist es Filme zu drehen (siehe auch: „Mein Traum“ in dieser Ausgabe).
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