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Ümit Günkaya (20), Schüler und Fußballer
Entscheidend ist in der Schule

In der IFAK-Jugendgruppe heißt er „der Fußballer“. Ümit Günkaya spielt Fußball, seitdem er laufen kann. Mittlerweile spielt er als Vertragsamateur in der Verbandsliga bei Vorwärts Kornharpen. Nach dem Abitur möchte er am liebsten Sport studieren. Allerdings, so hat er Wolfgang Grubert erzählt, könnte er sich auch vorstellen, Polizist zu werden.

Natürlich habe ich mal davon geträumt, Profifußballer zu werden. Wenn man, so wie ich, mit acht Jahren bereits im Verein spielt und einem gesagt wird, aus dir kann mal was werden, da wird der Platz ein zweites Zuhause. Mein erster Verein war SG Linden-Dahlhausen, dann wechselte ich nach Waldesrand Linden, spielte bei Amacspor, bis ich ein Angebot bekam aus der Verbandsliga von Vorwärts Kornharpen. Hier spiele ich als offensiver Mittelfeldspieler auf der linken Position. Als Vertragsamateur erhält man bereits Geld, natürlich keine horrenden Summen – es fängt bei 150 € im Monat an, aber es ist schön für mich, wenn ich mir nebenbei etwas verdienen kann.
Auch wenn wohl mein Jugendtraum vom Profifußballer nicht in Erfüllung gehen wird, möchte ich gerne später einen Beruf im Sportbereich ergreifen, ob als Lehrer oder im Sportmanagement, weiß ich noch nicht, es hängt von den besseren Zukunftsaussichten ab. Auf jeden Fall denke ich darüber nach Sport zu studieren.

Momentan ist das Wichtigste ist aber für mich das Abitur zu machen. Deshalb konzentriere ich mich vor allem auf die Schule, für die Klausuren zu büffeln hat für mich jetzt absoluten Vorrang, auch wenn Fußball spielen mehr Spaß macht.

Und nach dem Abi? „Schau`n mer mal“, wie ein Großer des Fußballs immer sagt. Vielleicht bewerbe ich mich dann auch bei der Polizei. Ich plane durchaus zweigleisig, wie gesagt, die Perspektiven sind entscheidend. Viele bei uns im Verein sind Polizisten, mein Trainer und mein Co-Trainer und zwei Mitspieler, sie haben mir den Beruf schmackhaft gemacht und von ihnen weiß ich, dass man bei der Polizei eine gute und sichere Zukunft hat. Außerdem würde es mir bestimmt gefallen in Uniform herumzulaufen und im Streifenwagen zu fahren. Fußball spielen kann ich ja schließlich auch noch als Polizist, wie mir die Vereinskollegen zeigen.



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